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Gewaltsame Räumung der Mommsenstrasse 14 durch die Stadtpolizei Zürich

 

Heute morgen um 09.00 Uhr hat die Stadtplizei Zürich mit einem Grossaufgebot das besetzte Häuschen an der Mommsenstrasse 14 in Zürich gewaltsam geräumt. Drei Personen wurden festgenommen. Die Polizei zerstörte das kleine Gebäude bis zur Unbewohnbarkeit. Spezialeinheiten der Stadtpolizei wurden gegen die aus der ganzen Stadt zur Hilfe eilenden Hausbesetzer und Sympathisanten eingesetzt. Für die nun wieder leerstehende Liegenschaft an der Mommsenstrasse 14 gibt es weder eine Bau- noch eine Abrissgenehmigung.

 


Alle Kommunikationsversuche von Seiten der Hausbesetzer wurden von der Polizei zurückgewiesen. Die Bewohner wurden im Vorfeld weder informiert noch aufgefordert das Gebäude zu verlassen.
Das Vorgehen deutet klar auf eine Änderung der Städtischen Politik im Bezug auf Hausbesetzungen hin. Von der Stadtpolizei wurde vor Ort bestätigt, dass das Vorgehen der Polizei auf politischer Ebene in der Stadtregierung so beschlossen wurde. Gemäss Einsatzleiter der Stadtpolizei ging es darum, den Stromzähler zu demontieren. Der anwesende Mitarbeiter des EWZ bestätigte vor Ort, dass er dies auch ohne Polizeieinsatz problemlos machen könnte. Die Hausbesetzer würden ihm freien Zugang gewähren. Gemäss dem Sprecher der Stadtpolizei vor Ort sei jedoch die Gefahr einer Geiselnahme des EWZ Mitarbeiters zu gross!
Die aus verschiedenen besetzten Häusern anwesenden Hausbesetzer zeigen sich „not amused“! Man habe in den letzten Jahren mit witzigen und kulturellen Aktionen auf seine Anliegen aufmerksam gemacht. „Wir müssen scheinbar auch unser Praxis überdenken“, meint dazu eine der herbei geeilten Hausbesetzerinnen.