Aufruf betreffend Zwischennutzung an der Badenerstrasse 595, 8048 Zürich
Aufruf betreffend Zwischennutzung an der Badenerstrasse 595, 8048 Zürich
Liebe potenzielle ZwischennutzerInnen
Günstiger Raum zur Umsetzung kollektiver und kreativer Arbeits- und Wohnprojekte ist in der Stadt Zürich bekanntlich rar. Zwischennutzungen von Liegenschaften mit zukünftigen Bauprojekten bieten sich als Lösung dafür geradezu an.
Am Montag, 23. Mai 2011 wurde die Liegenschaft an der Badenerstrasse 595 aus diesen Gründen besetzt, im Bestreben mit der Eigentümerin Ruf Immobilien AG eine oben genannte Zwischennutzung abzuschliessen. Trotz offener Kommunikation seitens der BesetzerInnen wurde ihnen eine solche von Ruf Immobilien AG bis anhin verwehrt.
Stattdessen fördert die Eigentümerin seit Beginn der Besetzung mit Hochdruck eine eigene, auf ein Jahr befristete ad-hoc-Zwischennutzung. Diese Reaktion ist offensichtlich als "Rausschmeiss-Strategie" zu bewerten. Die bereits bestehende Zwischennutzung wird durch eine künstlich erzeugte verhindert.
Wir, die jetzigen ZwischennutzerInnen, rufen deshalb dazu auf, keine befristeten Mietverträge mit der Ruf Immobilien AG (vertreten durch Anwaltskanzlei Bär & Karrer) betreffend einer Zwischennutzung an der Badenerstrasse 595, 8048 Zürich abzuschliessen! Wir fordern von der Eigentümerin Ruf Immobilien AG, die bereits bestehende Zwischennutzung mit den BesetzerInnen vertraglich zu regeln.
An einer Zwischennutzung Interessierte sind dazu aufgerufen, sich aktiv am bereits bestehenden Projekt zu beteiligen und mit uns Kontakt aufzunehmen: 076 532 52 10
Wir fordern sowohl von der Ruf Immobilien AG, von allen zukünftig betroffenen HauseigentümerInnen als auch von der Stadt Zürich, dem Prozess zu selbstbestimmtem Leben und Arbeiten keine unnötigen Schranken aufzuerlegen, sondern diesen aktiv zu ermöglichen.
Quarier-Rundgang
---> Samstag, 29. Januar 2011 / 15h Helvetiaplatz
Mit dem für nächsten Monat geplanten Abbruch des Tessinerkellers an der Neufrankengasse würde der Gentrifizierung und der Gewinnmaximierung auf dem Immobilienmarkt ein symbolträchtiges Gebäude im Kreis 4 zum Opfer fallen. Es wäre nicht das Erste und nicht das Letzte. Auf dem Streifzug durch das Quartier folgen wir den Spuren der sogenannten „Aufwertung“, die vor allem eine Verdrängung und Zerstörung der gewachsenen Quartierstrukturen bedeutet. Anhand bereits realisierter und zukünftiger Projekte soll aufgezeigt werden, wie die Entscheide einiger Weniger den Kreis 4 verändern, wer die wichtigsten Immobilienbesitzer und Aufwertungsmotoren und wer die Verlierer sind. *Schlafen können wir morgen, heute geht es um unser Quartier, unsere Wohnungen und Beizen und um unseren Lebens- und Freiraum.* anschliessend an der Neufrankengasse: Suppe, warme Getränke, Musik
A zelä Bölä schelä ...
Pressemitteilung
Zürich, Samstag Abend, 20.11.2010, 18.00 Uhr
Ein Marsch durch die Bahnhofstrasse mit Schweizerkreuz und Mauer, sinnbildlich für das herrschende fremdenfeindliche Klima, geschürt von der Schweizerischen Volkspartei.
Wir verabscheuen ihren Sicherheitswahn und ihre Hetze. Wir sind parat und wollen der Ghirnwösch-Politik, welche Menschen gegeneinander ausspielt und der Erweiterung der politischen Macht einer Partei dient, etwas entgegensetzen. Vorsorglich haben wir das Büro der SVP an der Nüschelerstrasse 35 zugemauert.
… piff paff puff und du bisch ehr und redlich duss.
2x Nein am 28. November
Offizielle multikulturelle potenziell Kriminelle Waliselä

